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Samstag, Februar 10, 2007

YouTube war gestern, jetzt kommt Joost


Die Skype- und Kazaa-Entwickler haben ein neues Projekt

Joost will das Internetfernsehen revolutionieren. Was wir als ungares "Venice Project" bereits im letzten Herbst vorgestellt hatten, nimmt mehr und mehr Gestalt an: Der nächste große Wurf der Kazaa- und Skype-Gründer Janus Friis und Niklas Zennstrom hat inzwischen nicht nur einen Namen erhalten, Joost, sondern läuft in einer ersten Alpha-Version auch bereits auf dem Mac. Zwar können sich die nur ausgewählte Tester herunterladen, nächste Woche aber soll bereits die Betaphase starten. Um was es bei Joost geht? Um Internetfernsehen - in einer völlig neuen Dimension.

Apple iPhone als Spiel-Mahine

Der Unterhaltungselektronikkonzern Apple plant eine größere Offensive auf dem Games-Markt. Der Konzern befindet sich derzeit in Gesprächen mit einigen Spieleherstellern, darunter dem Marktführer Electronic Arts (EA), um Games auf seinem angekündigten iPhone verfügbar zu machen, heißt es im Business Week. Bereits jetzt können sich iPod-Besitzer mit einigen EA-Klassikern wie Tetris oder Pac-Man die Zeit vertreiben.

Vista: Lizenzfallen bei Nutzung in Virtual Machines

Die Firma Parallels ist in der Mac- und Linux-Welt für ihre gleichnamige Virtualisierungs-Software bekannt, mit der die gleichzeitige Nutzung von z.B. Mac OS X und anderen Betriebssystem möglich ist. Das Unternehmen hat nun Kunden, die Windows Vista in Verbindung mit Parallels nutzen wollen, vor Lizenzproblemen gewarnt.

Die Lizenzbedingungen von Windows Vista erlauben die Nutzung des Betriebssystems in einer Virtual Machine nur unter Voraussetzung, dass eine der teuren Varianten Business oder Ultimate genutzt wird. Die normalen Endkundenversionen dürfen laut den Lizenzbedinungen nicht auf diese Weise eingesetzt werden.

Doch auch Kunden, die eine Vista-Varianten nutzen, deren Betrieb Microsoft gestattet, müssen mit Fallen rechnen, so Parallels. Man verweist auf die Lizenzbedingungen des Redmonder Software-Herstellers, in denen es heißt, dass bei der Nutzung von Vista in einer Virtual Machine keinerlei Versuche unternommen werden dürfen, auf Inhalte zuzugreifen, die mit einem Rechtemanagementsystem von Microsoft ausgestattet sind.

Konkret verbietet Microsoft also auch die Wiedergabe von Musik- und Filmdateien, die mit einem DRM-System aus dem Hause Microsoft geschützt sind. Mac-Usern ist es dadurch untersagt, DRM-Musik, die zuvor über einen der zahlreichen Online-Händler heruntergeladen wurde, mit Parallels zu nutzen.

Diese Beschränkungen gelten auch für die Festplattenverschlüsselung BitLocker und andere Rechtemanagementsysteme aus Redmond, wie sie in Firmen möglicherweise zum Einsatz kommen. Gerade in einer Zeit, in der Microsoft sich in seiner Öffentlichkeit Interoperabilität auf die Fahnen geschrieben hat, wundert man sich bei Parallels über derartige Vorgaben.

Durch die entstehende rechtliche Unsicherheit würden viele Anwender abgeschreckt, die Windows traditionell nicht einsetzen konnten oder wollten, es aber nun einmal probieren wollen, so das Unternehmen.

Windows Mobile 6


Microsoft wird "Windows Mobile", sein Betriebssystem für PDAs und Smartphones, in Version 6 am Montag auf der Mobilfunk-Messe 3GSM in Barcelona vorstellen.

Das bislang unter dem Codenamen "Crossbow" bekannte Betriebssystem verfügt über jede Menge neuer Funktionen: Es unterstützt HTML-basierte E-Mails und verfügt über den Windows Live Messenger.

Zudem hat Microsoft die Sicherheitsanwendungen in Windows Mobile 6 erweitert. Der Nutzer kann nicht nur Daten im internen Speicher sichern, sondern auch auf herausnehmbaren Medien.

Windows Mobile 6 verwendet denselben Kern wie Windows CE 5. Somit kann der Nutzer nahezu alle Programme unter Windows Mobile 6 nutzen, die er bereits unter Windows Mobile 5 verwendet.

Windows Mobile 6 wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres verfügbar sein.

Wieder ein Dutzend Patches von Microsoft

Microsoft liefert den Nutzern seiner Software nächsten Dienstag wieder einmal jede Menge Patches. Wie jeden Monat anlässlich des "Patch Tuesday" gibt’s eine Reihe von Updates, um Sicherheitslücken zu stopfen. Wie die Redmonder mitteilten, werden ein Dutzend Security-Updates unter anderem für Windows, Office, Visual Studio und das neue Antivirus-Tool OneCare fällig sein.

Mindestens fünf der zwölf Updates sind "kritisch", das höchste von vier Levels im Ranking-System von Microsoft. Wie immer hat Microsoft noch keine Details zu den Patches veröffentlicht. Es ist anzunehmen, dass die in den vergangenen Wochen aufgetauchten Sicherheitslücken in Word und Excel gestopft werden. Zwölf Patches für einen "Patch Tuesday" ist der bisherige Rekord von Microsoft. Vergangenes Jahr kam es zwei Mal vor, dass Microsoft ein Dutzend Updates zur Verfügung stellen musste. Im Januar 2007 waren es nur vier.